Motivierte Mitarbeiter sind Ihr wertvollstes Kapital

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Wer ist pflegender Mitarbeiter? Nicht jeder ist gleich „pflegebedürftig“.

Dass motivierte Mitarbeiter Ihr größtes Potential sind, gilt im Besonderen für solche, die einen Arbeitgeber haben, der mit ihnen zusammen durch die schwierige Zeit einer Angehörigen-Pflege geht. Diese Mehrfach-Belastung ist extrem Ressourcen zehrend. Dabei ist nicht jedes Mal gleich das volle Programm erforderlich.

Denn es ist oft wie beider Betreuung seiner eigenen Kinder: Nicht jedes Kind ist gleich „pflegebedürftig“ im sozialrechtlichen Sinne (hat also einen Pflegegrad zugesprochen bekommen). Aber es ist „hilfsbedürftig“ – Sie fahren als Eltern mit dem Kind zum Arzt, müssen kochen, waschen und es versorgen, Klamotten kaufen usw.

So ist es auch mit der Betreuung von Senioren: auch hier ist nicht jeder gleich „pflegebedürftig“. Aber der/die SeniorIn braucht mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung durch Ihre/n pflegenden MitarbeiterIn. Oft auch noch in Form des vermehrt auftretenden Phänomens der „Sandwich-Eltern„.

Eva-Maria Popp hat übrigens zu diesem Thema ein eBook verfasst, das Sie downloaden können

Die Dankbarkeit, die ein pflegender Mitarbeiter bei entsprechender Unterstützung seinem Arbeitgeber entgegenbringt, ist oft enorm. Ist es doch bei Weitem nicht selbstverständlich, hier alleine schon ein offenes Ohr bei Vorgesetzten oder Kollegen zu finden, trotz dem, dass die Zahl der Betroffenen hoch ist – weit höher, als die meisten Arbeitgeber auf dem Schirm haben:

Rund 20% aller Erwerbstätigen über 18 Jahre betreuen zu Hause einen hilfs- oder pflegebedürftigen Menschen!

Laut einer Studie aus dem Jahr 2011 verursacht ein pflegender Mitarbeiter, der seitens des Arbeitgebers keine Unterstützung erfährt, durchschnittlich 14.154€ betriebliche Folgekosten pro Jahr.

Woher kommen die betrieblichen Folgekosten pro pflegender Mitarbeiter?

Kurz gesagt sind die Hauptgründe dafür Präsentismus, Absentismus und die aus Fehlern resultierenden Kosten, wenn der Mitarbeiter z.B. übermüdet in der Produktion steht, weil er durch die nächtlichen Aktivitäten seines dementen Vaters nicht ausreichend Schlaf findet.

Das sind versteckte Kosten.

Wie sollen Sie als Verantwortlicher das auch detektieren, wenn der betroffene Mitarbeiter Ihnen darüber nichts erzählt?

Aber warum erzählt er denn nichts? Weil er zu den über 80% gehört, die sich aus Angst vor beruflichen Konsequenzen nicht trauen, sich Kollegen oder Vorgesetzten zu öffnen.

Was bedeutet das für Sie als Arbeitgeber?

Dass ein pflegender Mitarbeiter dringend von Ihnen erreicht werden muss: Mit den richtigen Gesprächen, mit der richtigen Unternehmenskultur, mit den richtigen Angeboten. Das geht.

Und darüber haben wir uns intensiv Gedanken gemacht. Denn diese Mitarbeiter, die in einer ständigen Holschuld versuchen, die notwendigen Informationen zusammenzutragen, um den Pflege-Wahnsinn zu schaukeln, brauchen Hilfe, um dauerhaft leistungsfähig und motiviert zu bleiben.

Automatisch passiert hier nämlich nahezu gar nichts. Wie auch, sie sind ja nirgends erfasst.

Wissen Sie genau, wer von Ihren Mitarbeitern jemanden zu Hause pflegt?

Vermutlich nicht, denn es gibt keinen Parameter, der das in der Personalabteilung erfasst. Genauso wenig weiß das der Pflegebeauftragte der Kommunalverwaltung (sofern es diesen überhaupt gibt). Auch kein Einwohnermeldeamt. Und selbst die Krankenkasse des pflegenden Mitarbeiters hat keine Kenntnis davon, denn sie hat ja mit der Pflegesituation nichts zu tun. Das betrifft ja die Pflegekasse des Pflegebedürftigen.

Er wird nirgends danach gefragt, um ihn vorsorglich mit Rückenkursen, Burn-Out-Präventionsmaßnahmen oder Fitnesstraining „pflegefähig“ zu halten.

Einzig der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) nimmt bei einer Begutachtung des Pflegebedürftigen zur Einstufung in einen Pflegegrad auf, wer Ansprechperson als Angehöriger ist.

Das ist aber zum Einen noch lange nicht derjenige, der dann auch die pflegerischen Tätigkeiten ausübt und zum Zweiten greift auf diese Infos natürlich niemand anders zu.

Also auch kein relevanter Anbieter von Services aus der Region, kein ehrenamtlicher Verein, der Helfer schicken könnte und auch keine Tagespflege, die den o.g. dementen Vater unter Tags beaufsichtigen könnte.

Ein pflegender Mitarbeiter ist auf sich allein gestellt.

Also muss der sich die Infos und Unterstützungsleistungen selbst zusammentragen, oftmals konfrontiert mit Fehlinformationen durch die eigentlichen „Fachleute“ im Gesundheitssystem.

Und was schätzen Sie nun, wie die Motivation dieses Mitarbeiters steigt, wenn Sie plötzlich als Arbeitgeber bei der nächsten Veranstaltung vorstellen, dass Sie ein eigenes Portal zur Unterstützung pflegender Mitarbeiter eingerichtet haben, Beratungen, Schulungen und Helfer anbieten, steuerfreie Sachbezüge für Unterstützungsleistungen anbieten und AKTIV zum Gespräch einladen, um die Situation für die betroffenen Mitarbeiter zu entschärfen?

Sie werden zum Helden, glauben Sie mir.

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Frau Herr
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